Die Evolution des Schreibens führt über Papyrus

Die Evolution des Schreibens führt im ersten Schritt zu Papyrus. Zuvor war im alten Ägypten, in Babylon und Sumerien der Beruf des Schreibers sehr anstrengend und kraftraubend. Immer wieder musste man mit dem Meißel jedes Zeichen, auch Hieroglyphe genannt, in den Stein schlagen. Ein Fehler bedeutete, dass man den ganzen Stein vergessen konnte. Zumindest war es enorm schwierig, einen Missgriff zu korrigieren. Mit Sicherheit glaubten alle in jener Zeit, dass es zu dieser mühsamen Art des Schreibens absolut keine Alternativen gab. 

Bis vor fünftausend Jahren ein findiger Geist auf auf eine geniale Idee kam. Er legte die Pflanzenstängel des Papyrus übereinander und presste sie zu einem festen Blatt. Zusammengehalten wurde es durch den stärkehaltigen Saft dieser Pflanze. Dies bedeutete den ersten Durchbruch! Ab brauchte man keinen großen Kraftaufwand mehr, wenn man einen Text verfassen wollte.

Die Druckerpresse

Bei der Sendung „Unsere Besten“ vom 28. 11. 2003 kam Johannes Gutenberg in die Top 10 der größten Deutschen aller Zeiten. A & E erklärte ihn zum Mann des zweiten Jahrtausends.  Mit seiner Erfindung hat er die Welt im wahrsten Sinn des Wortes revolutioniert. 

Seit viertausend Jahren war man der Meinung, dass es zu Tinte, Papyrus, Pergament und dem mühsamen Schreiben per Hand keine Alternative gab.

Bis Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert die geniale Idee der Druckerpresse kam. Damit war es erstmals möglich, mit einem Satz an Lettern Texte zu variieren und zu vervielfältigen.

Die Schreibmaschine

Abermals gab es dreihundert Jahre lang, keine Alternative zur Druckerpresse. Für Otto Normalverbraucher war es unmöglich, eine Seite zu bedrucken. Bis Anfang des neunzehnten Jahrhunderts ein Gerät auf den Markt kam, welches dies ein für alle Mal änderte: die Schreibmaschine.

Anfangs wollte man damit lediglich Blinden das Lesen und Schreiben ermöglichen. Doch zeigte das Schreibklavier sein Potenzial. Es versetzte jede Privatperson in die Lage, unabhängig von der Handschrift lesbare Texte auf ein Blatt Papier zu bringen. Mit der QWERTY – Tastatur ermöglichte man es, mit Hilfe des 10-Finger-Systems wesentlich schneller zu schreiben. Die Finger einer Sekretärin legen an einem Arbeitstag fünf Kilometer zurück. Wenn sie nicht das 10-Finger-System beherrscht, erhöht sich die tägliche Arbeitsstrecke auf 19 Kilometer! Allein deshalb empfehle ich auch heute noch jedem, der sich ernsthaft mit kreativen Schreiben beschäftigt, das 10-Finger-System zu erlernen.

Das Schreiben mit einer mechanischen Schreibmaschine ist auf Dauer sehr anstrengend. Um dies zu erleichtern, unterstützt ein Elektromotor das Tippen. Dennoch war wie zu Zeiten der ersten Schreibmaschinen höchste Konzentration erforderlich. Denn jeder Fehler landete unauslöschlich auf dem Papier. Man konnte zwar einzelne Zeichen mit einer Paste übermalen und erneut überschreiben, doch sah eine solche Korrektur nicht sonderlich schön aus.

In den Achtzigerjahren ging es Schlag auf Schlag. Erstmals kamen Schreibmaschinen auf den Markt, welche eine Korrekturmöglichkeit für Tippfehler boten. Man tippte seinen Text auf ein Display und erst nach dem Drücken der Enter-Taste landete der Text auf dem Papier. Und dennoch sah man damals zur Schreibmaschine keine Alternative, obwohl die Computer am Horizont auftauchten. Wie lautete in den späten 1970er und frühen 1980ern die Meinung der Experten?


 »Wofür braucht denn ein Privater überhaupt einen Rechner?«

Textverarbeitung

Ja, so leicht kann man sich täuschen. Der Personal Computer (PC) trat einen ungeahnten Siegeszug an. Natürlich konnte dies nicht ohne Auswirkung auf die Evolution des Schreibens bleiben.

Im Nachhinein war es logisch, dass der Triumph des PCs für die Abenddämmerung der Schreibmaschine sorgte. 1978 kam die erste Textverarbeitung auf den Markt und revolutionierte in den späten Achtzigerjahren das Schreiben. Gegenüber der guten, alten Schreibmaschine war ein riesiger Schritt nach vorne getan. Nun war es viel einfacher, Texte zu überarbeiten und zu korrigieren.

Von WordStar blieben uns heute noch die bekannten Befehle CTRL-C (Copy) und CTRL-V (Paste) sowie CTRL-F (Suchen) und CTRL-W (Schließen).  Später kam noch Ventura und Word Perfect auf den Markt. Schließlich setzte sich  Microsoft Word als Standard in der Textverarbeitung durch.

Die Evolution führt schließlich zu Papyrus

Wieder glaubt man, dass Microsoft Word gottgegeben ist. Doch es gibt eine sehr kraftvolle Alternative zu diesem Programm, wenn man sich dem kreativen Schreiben widmet. Ich bin davon überzeugt, dass sie zum State of the Art bei den Schriftstellern wird, so wie die Masse momentan noch auf Word schwört.

Die Alternative für Autoren heißt Papyrus Autor

Die Evolution des Schreibens führt zu Papyrus Autor

Der Kreis schließt sich: Die Evolution des Schreibens kehrt zu Papyrus zurück. Natürlich nicht zur mühsamen Handarbeit auf dem Papyrus-Blatt, sondern zu einer kraftvollen Software namens Papyrus Autor, die sich von Word in vielerlei Hinsicht abhebt

  • Die Rechtschreibprüfung entstand sehr früh und wird von Word beherrscht.
  • Papyrus entwickelte als Erstes eine Grammatikprüfung, die inzwischen ebenfalls von Word kopiert wurde.
  • Zusätzlich gibt es bei Papyrus einen mächtigen Duden-Korrektor, mit dem man Zweifelsfälle leicht klären kann und der sehr oft richtig liegt.
  • Die Stilanalyse hilft mir als Autor, die häufigsten Stilfehler zu erkennen, die sich immer wieder in den Text einschleichen. Papyrus erkennt nicht nur die Wortwiederholung als solche. Die Software zeigt mir, wo mir unnötige Adjektive und beliebte Blähwörter in den Text gerutscht sind. Darüber hinaus erkennt sie den Kanzleistil, Verbfaulheit und Sätze im Passiv.
  • Sind meine Texte schwer oder leicht zu lesen? Die Lesbarkeitsanalyse hilft mir, diese Frage zu beantworten.
  • Wie oft hat man mit den Details bei Charakteren zu kämpfen. Mit Papyrus kann man sie leicht anlegen und Papyrus erkennt die Namen der Charaktere sofort nach der Eingabe im Text. Mit einem Doppelklick kann man sich das dazugehörige Datenblatt sofort auf den Schirm holen.
  • Analog kann man das gleich mit Schauplätzen und Dingen tun. Diese Features unterstützen den Autor, logisch konsistent zu bleiben.
  • Wenn ich für einen Roman recherchiere, kann ich die dazu passenden Infos in der Datenbank über meine Recherchen ablegen.
  • Ohne den Zeitstrahl wäre es mir nicht möglich gewesen, den Echtzeit-Thriller Todesernst zu schreiben. Damit konnte ich viel leichter die Übersicht über die einzelnen Ereignisse bewahren.
  • Mit  dem Denkbrett kann man seine Ideen leicht in persönlicher Form zu Papier bringen.

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