Ich über mich

Alles zu haben, bedeutet für mich

Bücher schreiben zu können.

Was soll ich über mich schreiben?

Über sich selbst etwas Gescheites zu schreiben, ist wahrlich eine Herausforderung, vor die nicht nur wir Autoren immer wieder gestellt werden. Nichtsdestotrotz nehme ich sie an.

Ich über mich in einer anderen Welt

In einer anderen Welt würde ich über mich erzählen, dass ich gerade als Projektleiter oder als Senior-Developer an einem IT – Projekt arbeite, dass in die Geschichte der Digitalisierung eingehen wird.

In der anderen Welt berichte ich über mich, dass ich als Sprecher der NEOS für Digitalisierung im Österreichischen Nationalrat sitze. Ich gehöre dieser liberalen Bürgerbewegung seit ihren Anfängen an.

Warum wurde daraus nichts?

Doch mein Herz flüsterte mir zu, mein Leben zu leben. Auch als Pilot meines Lebens sorge ich dafür, dass ich auf Kurs bleibe. Die Meilensteine meines Weges sind nicht nur das Plotten und das Schreiben, sondern auch das stete Ringen, laufend ein besserer Schriftsteller zu werden. 

Wenn ich also an einem Thriller-Projekt arbeite, dann tauche ich in die Abgründe der menschlichen Psyche ab und suche nach dem Warum, das hinter einer Straftat steht. Es ermöglicht mir,  das Licht genauso auf meine dunklen Seiten zu werfen und das Leben in all seinen Facetten zu erkunden.

Blutiges Gelübde von Paul Decrinis ist 2020 bei dp DIGITAL PUBLISHERS erschienen und wurde 2021 neu aufgelegt.

Wurde ich etwa als Schriftsteller geboren?

Es ist ein weit verbreiteter Mythos, dass die künftigen Schriftsteller schon  in der ersten Klasse vom Deutschprofessor als solche erkannt werden.

Ich über mich

Die meisten späteren Schriftsteller entdecken eine Leidenschaft für das Schreiben und bleiben dann dran, auch dann, wenn es hart und steinig wird.  Kreatives Schreiben ist vielmehr eine Kampfkunst und sicher kein Wellness-Camp. Einen guten Roman zu schreiben ist folglich kein Akt der Leichtigkeit, wie es mancherorts versprochen wird. Es ist im Gegenteil ein Marathon, der vor allem Kritikfähigkeit erfordert. Es gibt viel zu verschmerzen, wenn man als Autor daran arbeitet, ein Schriftsteller zu werden. 

Jeder Autor ist doch Schriftsteller, oder?

Jeder Schriftsteller ist zwar Autor, aber bei weitem ist nicht jeder Autor ein Schriftsteller. Autor ist man in jenem Moment, wenn man einen beliebigen Text verfasst hat. Schriftsteller ist man jedoch erst in jenem Moment, wenn man mindestens einen seriösen Verlagsvertrag in der Tasche hat.  

Wie ging ich meinen Weg?

Nach der Matura an der Theresianischen Akademie habe ich an der TU Graz Wirtschaftstelematik studiert und dieses Studium abgeschlossen. Danach arbeitete ich erfolgreich in der IT-Branche als Datenbankentwickler. Während dieser Zeit wuchs in mir die Erkenntnis, dass die Karriereleiter an der falschen Wand lehnte. 

Doch meine innere Stimme riet mir, Krimis, Thriller und historische Romane mit aktuellem Bezug zu schreiben.  Es erforderte viel Schweiß, Herzblut und Tränen, um laufend besser zu werden.  Mir haben dabei vor allem die Seminare an der Bundesakademie Wolfenbüttel und der Textmanufaktur geholfen. Ferner habe ich von den Gutachten von Stefan Waldscheidt profitiert. Nach harter Arbeit und vielen Rückschlägen gelang es, eine Agentin zu finden, die mein Manuskript an DP DIGITAL PUBLISHERS vermittelt hat. Der Rest ist Geschichte.

Wie geht es weiter?

Zur Zeit arbeite ich an einem historischen Thriller, der 1938 in Lettland spielt.  Darin muss ein Professor seine Werte verraten, um seine Familie und sich selbst zu retten.