Schlagwort: Todesernst

Todesernst

TODESERNST Eine Kommissarin ermittelt gegen religiöse Fanatiker Im Bischöflichen Gymnasium wird der Direktor erschossen. Der Mord entpuppt sich als Teil eines Feldzugs, dem noch am selben Tag weitere Menschen zum Opfer fallen. Die Spur weist zu einem Ritterorden, der Österreich in einen christlichen Gottesstaat verwandeln will. Die Verschwörung reicht in hohe Polizeikreise.  >>> Direktor in LebensgefahrSabrinas…


Blinde Wut

Blinde Wut Blinde Wut ist eine Szene aus dem Roman “Todesernst”  Sie wird aus der Sicht des Mörders geschildert. Im Zuge des Nürnberger Autorentreffens habe ich diese Szene am 5. Mai 2016 im Kunstverein im Weinlager aus meinem Buch gelesen. Die vorliegende Szene “Blinde Wut” spielt in der Mitte des Romans.  Markus Donhart beobachtet nicht nur…


Der Tatzeuge Kaplan Birkner wird befragt

»Tja.« Kaplan Birkner verschlug es die Stimme. Er griff nach dem Wasserglas und trank einen tiefen Schluck. »Er hat den armen Herrn Direktor gezwungen, vor dem Altar auf die Knie zu fallen. Er hat eine Tirade losgelassen und dann … «, die Lippen des Klerikers bebten, »… dann hat er ihn eiskalt erschossen. Er hat irgendwas Flaches in den Kragen der Leiche gesteckt und dann ist er zur Grabenstraße hin weg. Wer noch dort war, ist in die gegengesetzte Richtung gerannt. Keine Sekunde zu früh. Kurz danach hat es irrsinnig laut geknallt, sodass das Glas der Tür zum Lindenhof zerborsten ist. Ich war mir da sicher, dass der Typ Amok läuft.«


Todesritter auf der Flucht vom Bischöflichen Gymnasium

Todesritter auf der Flucht  Das war knapp für den Todesritter gewesen, so richtig knapp. Er hatte es gerade noch nach draußen geschafft, als es geknallt hatte. Die mächtige Eichentür am alten Haupteingang hatte zwar gezittert, jedoch hatte sie der Druckwelle standgehalten. Kein einziger Splitter war auf die Grabenstraße geflogen. Niemand hatte die Explosion bemerkt. Die…


Amoklage im Bischöflichen Gymnasium

Die Schiebetür des VW-Busses öffnete sich quietschend. Der Geruch von Aftershave drang in die Nase. Das Logo des Raumschiff Enterprise auf dem roten T-Shirt fiel ihr sofort auf. Dass der Kriminaltechniker die Star-Trek-Welt seiner Jugendjahre nie verlassen hatte, überstieg ihr Verständnis. Wie konnte ein Dreißigjähriger, dem die blonden Haare ausdünnten noch immer meinen, ständig Scotty spielen zu müssen. »Willkommen an Bord, Lieutenant Uhura«, grüßte er. Fehlte, dass Christof Istel zwecks Salutieren die Hand an die hohe Stirn hob.

Im Gegensatz zu ihm spiegelte sich in Hutnagls Blick die bedrohliche Lage, in der die Schüler und Lehrer des Bischöflichen Gymnasiums schwebten. Das grau melierte Kopfhaar, der Schnauzer und die schmalen Lippen wirkten angespannter als sonst. Wie gewohnt trug Hutnagl das weiße Seidenhemd, doch die blaue Krawatte samt Nadel mit der emaillierten Muschel fehlte.


Graz: Schuldirektor in Lebensgefahr!

»Polizeinotruf«, meldete sich Inspektor Katolnigg, »Grüß Gott.«

»Hier ist Präfekt Birkner. Ein Maskierter bedroht unseren Direktor.« Es klang, als presste der Anrufer jedes Wort einzeln durch die Leitung.


Erster Teil

»Verbrecher halten sich selten an unseren Dienstplan.« So angespannt hatte Sabrina ihren Chef selten erlebt. »Und schon gar keine Amokläufer. Ich brauche Sie, und zwar subito.«

»Dann wird’s Zeit, dass Sie sich auf den Weg machen. Wir treffen uns in fünfzehn Minuten am Hasnerplatz vor der Pädagogischen Hochschule. Ich warte im Einsatzleitwagen auf Sie

Ein Klicken signalisierte, dass Hutnagl das Telefonat beendet hatte.

Ihre Halsschlagader pochte. Musste Axel auf ein bewaffnetes Kind schießen, um andere zu retten? Natürlich gehörte auch das zu seinem Job, aber so etwas wünschte sie niemandem. Schon gar nicht ihrem Freund.

Sabrina seufzte und erhob sich.