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Prosit Neujahr wünsche ich meinen Lesern!

Aus heutiger Sicht wird 2019 sehr ereignisreich über die Bühne gehen, sodass ich die Leser meines Blogs mit den Berichten aus den unendlichen Weiten des Literaturbetriebs verwöhnen kann. Den Auftakt bildet am 5. Jänner die Timeout-Werkstatt im Spektral Graz. Am 20. Jänner findet im Wiener Café Hummel das Schreibfrühstück der Selbsthilfegruppe der Schreibabhängigen statt. Ebenso trifft sich die Grazer Schreibgruppe am 24. 1. in bewährter Weise im Ackernstüberl des Glöckl Bräu.

Weihnachten ist Humbug

Das vergangene Jahr verlief für mich sehr ereignisreich, wobei ich die Fertigstellung meines Romans „Todesernst“ hervorheben möchte. Anfang des Jahres gab es noch ein „polizeiliches“ Problem mit dem Romanstart, das ich Gott sei Dank lösen konnte. So zeigte sich bei der Criminale in Halle an der Saale, dass der Plot des Romans funktioniert. Momentan wird das Buch den Agenturen angeboten.

Helwig Brunner – Ein Heimspiel im Keiper-Verlag

Kein Wunder, dass der Kunstrundgang durch jenen Stadtteil bei der Edition Keiper Station machte. Dieser Verlag mit dem Schwerpunkt »Steirischer Autoren« existiert seit einem Jahrzehnt. Seit acht Jahren residiert er im Triesterviertel. Im literarischen Wohnzimmer des Verlagshauses wartete ein prominentes Kind aus besagtem Viertel auf die Teilnehmer des Kunstrundgangs.

Willkommen im Buchquartier

Danach machten wir uns auf den Weg zur Buchmesse im Museumsquartier. Zunächst hegte ich  keine sonderlich hohen Erwartungen, womit ich  im positiven Sinne enttäuscht wurde. Beim Buchquartier handelt es sich um eine Messe für Kleinverlage und Unabhängige. Natürlich zog die Veranstaltung auch manch Fragwürdiges an wie jenen Verlag, der eine krude Interpretation der Immunologie herausgab. Im Gespräch mit der Verlegerin dieses Werks stellte sich klar die typische alternativmedizinische Sichtweise heraus, dass halt die innere Einstellung die Krankheit verursache.

Dritte Woche beim Nanowrimo – ein logistisches Desaster

Zu sehr hat mich das Projekt, einen Roman in einem Monat zu schreiben, in den Bann gezogen. Somit haben sämtliche anderen Aktivitäten in meinem Leben darunter gelitten. Dies war der Preis, den ich für die Erkenntnis zahlen musste, dass der nanowrimo dem Schreibenden nicht nur vor einer schriftstellerischen, sondern auch vor eine logistischen Herausforderung stellt.

Zweite Woche beim Nanowrimo – ein Durchhänger

Die zweite Woche beim Nanowrimo ist unter den Autoren gefürchtet. Meist ist nach einer enthusiastischen Startwoche die Luft draußen. Auch mir ging es da nicht anders. Sie begann gut, aber es kam zum Durchhänger. Er zeigte sich darin, dass ich in dieser Woche deutlich unter dem Wordcount der ersten Woche bleiben sollte.

Die Schreibwerkstatt im Rindlerwahn

Dieses Mal sprach Ronny Rindler über den Genialitätsmythos und er brachte einen Aspekt darüber, der mir so noch nicht geläufig war. Oft gingen Teilnehmer an Volkshochschulkursen zu Ronny Rindler und baten ihn, die Frage der Fragen zu beantworten: Ob ihre Texte zeigten, dass deren Autoren Talent hätten.

Die erste Woche beim Nanowrimo mit 20000 Wörtern.

Heute fuhr ich wegen der Schreibwerkstatt zu Ronald Rindler nach Wien. Als erste Maßnahme wählte ich nicht das Auto, sondern den Zug. Statt hinter dem Lenkrad zu sitzen, konnte ich das Steuer getrost dem Lokführer überlassen und mich der Tastatur meines Laptops widmen. Es lief etwas stockender als erwartet, als es um die Drohvideos des mutmaßlichen Amokläufers ging. So brauchte ich die ganze Eisenbahnfahrt von Graz nach Wien, bis diese Szene im Kasten war.

Petra K. Gungl bei der 12. Wiener Kriminacht

Am 18. Oktober gab sich die Nationalliga der österreichischen Krimiautoren in Wien anlässlich der 12. Ausgabe der Kriminacht ein Stelldichein. Die Auswahl der in den 40 Wiener Kaffeehäusern lesenden Autoren fiel einem Krimifan natürlich nicht leicht. So hätte ich mir gerne auch die Lesung von Jenifer B. Winds aus »Als der Teufel erwachte« angehört. Dies ging sich leider logistisch nicht aus, denn ich hätte mich dafür vom Café Jonas ins Hotel Imperial beamen müssen, um an der Lesung von Petra K. Gungl teilnehmen zu können.