18. Dezember

Ach, besser wär's, ihr alten Knaben,
ein Rückgrat überhaupt zu haben,
im Leben und daheim im Laden
und nicht bei völkischen Paraden

Klabund
(1890 – 1928)

Klabund, der bürgerlich Alfred Georg Hermann Henschke hieß, war ein deutscher Schriftsteller. Er war der Sohn des Apothekers Dr. Alfred Henschke aus Frankfurt an der Oder. Während einer Wanderung erkrankte er an einer Rippenfellentzündung und danach an einer Tuberkulose. Die Erkrankung sollte ihn durch sein kurzes Leben begleiten. Nach dem Abitur, das er mit besten Noten bestand, studierte er zunächst Chemie und Pharmazie. Doch bald sattelte er auf Philosophie, Philologie und Theaterwissenschaften um. 1912 brach er das Studium ab.

Ein erster Gedichtsband erschien 1913 unter dem Titel Morgenrot! Klabund! Die Tage dämmer! Das Manuskript seines ersten Romans Der Rubin hat er 1914 fertiggestellt, wobei das Buch im Verlag von Erich Reiß erscheinen sollte. Wegen des ersten Weltkriegs konnte sein Buch nicht erscheinen, es dauerte bis 1929, bis der Wiener Verlag Phaidon ihn herausbrachte. Klabund durfte seinen Romanerfolg nicht mehr erleben, denn er starb 1928 an einer Lungenentzündung.

Klabund thematisiert im Zitat das Rückgrat im privaten und im öffentlichen Bereich. Genau darum geht es Stephen R. Coveys sieben Wegen zur Effektivität.