3. Dezember

Jeder Tag führt den Beweis,
dass sich der Mensch nicht an alles gewöhnt.

Theodor Fontane
(1819 – 1898)

Theodor Fontane gilt als literarischer Spiegel Preussens und ist der bedeutendste deutsche Vertreter des Realismus. Er wurde 1819 in die Apothekerfamilie Fontane in Neuruppin (Fun Fact: Fontanes Elternhaus steht nach wie vor und beherbergt noch immer eine Apotheke) geboren.  Als Theodor sieben Jahre alt war, musste der Vater die Apotheke wegen der Spielschulden veräußern. Nach Tilgung der Schulden konnte der Vater eine kleinere Apotheke in Swinemünde erwerben. Anfangs stieg der junge Theodor Fontane in die Fußstapfen seines Vaters und übte den Apothekerberuf aus. 1849 hängte er den Beruf an den Nagel, um sich voll auf seine schriftstellerische Tätigkeit zu konzentrieren.

Fontane begann seine Karriere als Journalist und Lyriker. Erst im Alter von sechzig Jahren veröffentlichte er Romane, die allesamt in der auktorialen Perspektive (dem allwissenden Erzähler) geschrieben sind. Dennoch verwendet er in seinen Dialogen das Stilmittel des persönlichen Erzählers. Besonderen Anklang haben die Romane Irrungen, Wirrungen und Effi Briest gefunden.

Dass man sich doch nicht an alles gewöhnt, zeigte mir meine erste Teilnahme am Nanowrimo.