Schreib regelmäßig!

Schreib täglich!

Diesen Appell kann man nicht oft genug wiederholen: Schreib täglich!

Wer eines Tages in einer Buchhandlung seinen Namen auf einem Buchdeckel gedruckt sehen will, braucht sie: Ohne tägliche Schreibroutine wird man nicht an sein Ziel kommen

Genau diesen Ansatz verfolgt Denise Fritsch mit ihrem Schreibratgeber, dem ich jedem empfehle, der kreatives Schreiben ausprobieren will. Der blutige Anfänger wird behutsam an der Hand genommen und durch dreißig Schreibübungen geführt, die hauptsächlich Spaß machen.

Also: Schreib täglich!

Deutschprofessor, halt die Klappe!

Muss ein Autor stets geniale, germanistisch einwandfreie Texte liefern?

Nein! Darum geht es überhaupt nicht! Wer glaubt, dass Schriftsteller beim Schreiben einfach so fehlerfreie, geniale Texte, die aus der Hand schütteln,  sitzt dem Mythos vom Genie auf.  

Earnest Hemingway, der bekannte Literaturnobelpreisträger, hat seine Rohfassungen als Exkrement bezeichnet.

Beim Schreiben von Rohtexten bekommen sowohl der innere Lehrer Lämpel als auch der angeblich allwissende, innere Kritiker Sendepause! Gefragt sind bei den Schreibübungen von Denise Fritsch vor allem der kreative Träumer und der disziplinierte Realist. 

Das Ziel für einen blutigen Anfänger lautet Schreiben. Nichts mehr und auch nichts weniger! Einfach schreiben! Allein jedes Wort, das zu Papier gebracht oder in den Computer getippt wurde, zählt! Der Traum vom eigenen Buch wird stets ein Luftschloss bleiben, wenn man nicht die nötige Disziplin aufbringt, täglich etwas für seinen Traum zu tun.

Also: Schreib täglich!

Schreib täglich!

Wie kommt der Schriftsteller auf die Ideen?

Diese Frage ist der Klassiker, die ein Buchautor bei einer Lesung hört. In ihrem Ratgeber öffnet Denise Frtisch mit einfachen Übungen den Zugrang zur eigenen Kreativität.

Eine Möglichkeit dazu ist das automatische Schreiben. Dazu nehme man einen Notizblock, lasse ihn über dem Papier schweben und warte darauf, bis ein ›Geist‹ den Stift übernimmt. Danach lässt man es einfach laufen. Es ist völlig egal, ob das Geschriebene Sinn ergibt, denn wegwerfen kann man es immer noch. Jedoch verbietet es niemand, die generierten Ideen für seine weiteren Texte zu verwenden.

Dreißig Schreibübungen

Im Buch sind 30 Übungen zu finden, die dir helfen, am Ball zu bleiben. Die einfachen Aufgaben sind im Umfang so gestaltet, dass man an jedem normalen Arbeitstag Zeit dafür findet. Von Montag bis Freitag (kurz MoF) müssen zwischen 10 bis 15 Minuten in die jeweilige Schreibübung investiert werden. Hierfür rate ich, einen gleichbleibenden Termin in seinen Kalender einzutragen. Für den Samstag werden zwölf umfangreichere Übungen angeboten, die sowohl den Disziplin- als auch den Schreibmuskel trainieren.

Also: Schreib täglich!

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