Prosit Neujahr

Prosit Neujahr
Prosit Neujahr

Weihnachten liegt hinter uns und der Rutsch ins neue Jahr ist uns allen mit einem herzlichen “Prosit Neujahr”  gut geglückt. Die meisten dürften mit viel Hoffnung und Optimismus über den Jahreswechsel gegleitet sein. Da zähle ich mich nicht zu den Ausnahmen.

Naja, fast nicht.

Ich gehöre also zu jenen, die zumindest mit einer Strategie für die nächsten zwölf Monate durch das torlose Tor zweier Jahreszahlen marschiert sind. Natürlich weiß ich, dass der Plan nach wenigen Wochen Humbug sein wird. Doch ohne gesetzte Ziele wird alles Handeln sinnlos.

In preparing for battle I have always found that plans are useless, but planning is indispensable.

Dwight D. Eisenhower

Die universelle Geschichte des Winters

Aus heutiger Sicht wird 2019 sehr ereignisreich über die Bühne gehen, sodass ich die Leser meines Blogs mit den Berichten aus den unendlichen Weiten des Literaturbetriebs verwöhnen kann. Den Auftakt bildet am 5. Jänner die Timeout-Werkstatt im Spektral Graz. Am 20. Jänner findet im Wiener Café Hummel das Schreibfrühstück der Selbsthilfegruppe der Schreibabhängigen statt. Ebenso trifft sich die Grazer Schreibgruppe am 24. 1. in bewährter Weise im Ackernstüberl des Glöckl Bräu.

Auch im Seminarbereich werde ich zunächst als Teilnehmer aktiv. Am ersten Wochenende im Februar steigt der Powerkurs zur universellen Geschichte, den Ronald Rindler abhält. Dabei steht die Verwandlung der Hauptfigur im Mittelpunkt, was sich gut mit meinem neuen Romanprojekt Ligo trifft. In dieser Geschichte entwickelt sich der Professor für Verfassungsrecht Dr. Franz Strohpeter von einem selbstgerechten Pharisäer zu einem authentischen Tatchristen.

Tagungen und Kongresse bereichern den Frühling

Im März geht es nach Leipzig zur Buchmesse, die vom 21. bis zum 24. März stattfindet. Im Gegensatz zu Frankfurt geht es dort persönlicher zu und somit wird mir das Vernetzen wesentlich leichter fallen. Ich freue mich sowohl auf neue Kontakte als auch auf das Erneuern der alten Bekanntschaften aus der Literaturwelt.

Im April wartet die Kaiserstadt Aachen auf kriminelle Geister wie mich. Hier treffen sich die Krimiautoren zur alljährlichen Criminale, die auch heuer mit spannenden Vorträgen rund um das verbrecherische Genre aufwartet. Wie jedes Jahr bildet die Verleihung des angesehenen Glauser-Preises den Höhepunkt der Criminale.

Der Wonnemonat Mai führt mich auf den Penzlauer Berg zur Narrativa 3. Diese Tagung findet am 17. und 18. Mai statt. Dort wird ein hochklassiges Programm an Workshops, Vorträgen, Lesungen und Pitchings geboten. Vor allem freue ich mich auf interessante Gespräche mit den Literaturagenten.

Der Ruf des Sommers: “Schreib, Gruppe!”

Schreib, Gruppe!, heißt es im Sommer. Auf der Bundesakademie in Wolfenbüttel steht im Juni ein Seminar zur Anleitung von Schreibgruppen an. Dort sieht man kreatives Schreiben als produktives Lesen an. Im Mittelpunkt stehen die Lösungen für Schreibprobleme, welche die Literatur bereithält. In der Hitze des Sommers wird geschrieben, was das Zeug hält.

Gleitet der Tiger im Herbst durch Frankfurt?

Ob es heuer zum Ritt des Tigers in Fankfurt kommen wird, kann ich noch nicht sagen. Denn es bietet sich für mich eine Alternative an. Die Buch Wien findet wenig später vom 7. bis zum 10. November statt.

Ebenso plane ich im November zwei Reisen nach Wolfenbüttel zur Bundesakademie. In sieben Punkten zum Roman ist eine Werkstatt, die sich mit der Geschichte, mit den vielen Seiten zwischen dem Start und dem Ende beschäftigt. Das zweite Seminar macht Self Publishing zum Thema. Dabei liegt das Augenmerk darauf, wie der Autor seine Werke veröffentlicht und vermarktet.

Ein spannendes Jahr wartet auf uns und möge aus all diesen Events der eine oder andere spannende Blogartikel entstehen. Mögen die Wünsche meiner Leser in Erfüllung gehen. Mögen wir unsere Vorsätze für das neue Jahr in die Tat umsetzen. In diesem Sinne wünsche ich all meinen Lesern ein herzliches

PROSIT NEUJAHR!