Herzlich willkommen auf der 30×15-Challenge.

30x15 - Challenge. Die Alternative  für Schreibanfänger im November

Es freut mich, dass du dich entschlossen hast, diese Herausforderung im November anzugehen. Wenn du diese Challenge im Zuge einer Teilnahme beim Nanowrimo machst, kannst du diese Seite verlassen. Denn wenn du täglich 1667 Wörter schreiben musst, dann schafft du diese Aufgabe locker. 

Wenn du hingegen nicht am Nanowrimo teilnimmst und Anregungen für die täglichen Schreibübungen brauchst, lade ich dich ein, die nächsten 30 Tage hier vorbeizuschauen. Du bekommst hier jeden Tag eine kleine Aufgabe, mit der du deine Schreibkraft trainieren kannst.

Halloween grüßt die Teilnehmer der 30 x 15 – Challenge

1. November

Heute geht es los. Nimm ein Blatt Papier und einen Stift. Ziehe dich an einen ruhigen Ort zurück und stelle einen Countdown von 15 Minuten auf dem Smartphone ein. (Eine klassische Küchenuhr tut es natürlich auch!)

Mach deinen Kopf frei und schreibe einfach drauf los. Vielleicht kommen dir ein paar Gedanken zum Thema Allerheiligen und Allerseelen in den Sinn. Schreibe sie auf! Es ist egal, was dabei rauskommt.

Nach der Übung kannst du deinen Text in einem Ordner ablegen oder ihn einfach zerknüllen und in den Papierkorb werfen. Egal, was du nach der Übung damit machst, das Ziel ist schon erreicht, in dem du 15 Minuten lang schreibst.

2. November

Gehen wir es heute ein wenig kreativer an. Schnappe dir einen Würfel und schreibe 15 Minuten lang über:

• Rudolf, wenn du eine Eins gewürfelt hast

• Dimitri, wenn du eine Zwei gewürfelt hast

• Beatrice, wenn du eine Drei gewürfelt hast

• Augusta, wenn du eine Vier gewürfelt hast

• Christel, wenn du eine Fünf gewürfelt hast

• Mustafa, wenn du eine Sechs gewürfelt hast

3. November

Kannst du dich an deinen Traum von heute Nacht erinnern? Wenn ja, schreibe ihn auf. Wenn nein, erfinde eine möglichst absurde Geschichte.

4. November

Heute machen wir etwas ganz Leichtes. Abermals wird die Uhr auf 15 Minuten eingestellt und dann wird drauf los geschrieben. Egal was. Man lässt die Gedanken einfach nur schweifen und notiert frisch fröhlich darauf los. Vielleicht kommen dir ein paar gute Ideen für einen Roman oder eine Kurzgeschichte. Falls nicht, ist es auch gut – schreibe einfach alles auf, was dir gerade auf der Seele liegt.

5. November

Wie wäre es mit Bloggen? Probiere es aus. Schreibe für dich einen Artikel im Umfang von 300 Wörtern zu einem irgendeinem Thema, das dir gefällt. Es kann natürlich auch mehr sein.

6. November

Tarot hilft der Kreativität auf die Sprünge.

Heute darf es ruhig etwas mystisch zugehen. Ziehe eine Karte aus einem Stapel von Tarotkarten. Dann schreibe eine kurze Morgenseite zu dem Bild auf der Karte. Wer keine Tarotkarten zu Hause hat, kann eine Tageskarte online ziehen. Eine passende Webseite hierfür findest du hier.

7. November

Heute wird es im Gegensatz zu gestern bodenständig. Nimm einen Notizblock in die Hand und geh so wie an jedem anderen Tag deiner Arbeit nach. Jedoch mit einem kleinen Unterschied. Notiere, was dir bei der Arbeit so auffällt. Und zwar alles, was du beobachtest. Wo befindet sich z. B. der Mülleimer im Büro, wie sieht der Schreibtisch deines Kollegen aus? Aus welchem Material ist er ausgestattet? Ist er aus Plastik oder aus Holz? Wenn du dir einen Kaffee holst und ihn trinkst, versuche, ihn zu beschreiben.

Ohne Dialoge geht es nicht

8. November

Heute geht es so wie gestern weiter. Dieses Mal gehst du zur Arbeit und hörst aufmerksam zu, was die Leute so reden. Schreib für dich auf, wie diese Dialoge gelaufen sind und was sie so gesagt haben. Vielleicht stechen dir auch markante Gesten ins Auge. Schreib es für dich auf.

9. November

Heute haben wir ein Datum, an dem sich mehrere historische Ereignisse jähren. Wähle eines der unten angeführten Themen aus und schreibe für dich eine Viertelstunde deine Gedanken dazu auf:

• 1918: Die Novemberrevolution in Berlin geht los. Kaiser Wilhelm II wird abgedankt.

• 1923: Adolf Hitler marschiert vom Bürgerbräukeller zur Feldherrnhalle und will sich gemeinsam mit Ludendorf an die Macht putschen. Der Putsch scheitert.

• 1938: Bei der Reichskristallnacht werden jüdische Geschäfte geplündert und die Synagogen in den deutschen Städten in Brand gesteckt.

• 1989: Die Berliner Mauer fällt.

10. November

Nach dem gestrigen Ausflug in das Historische, richten wir heute den Blick auf den idealen Tag in unserem Leben. Liegt er bei dir in der Vergangenheit oder in der Zukunft? Egal, wie es bei dir aussieht, beschreibe ihn so genau wie möglich. Erzähle ihn vom Aufstehen bis zum Schlafengehen. Wann stehst du auf, was sind deine ersten Aktivitäten an diesem perfekten Tag. Was machst du am Vormittag? Mit welchen Leuten triffst du dich? Wie fühlst du dich bei den Terminen? Wie läuft dein Abendprogramm? Beschreibe ihn mit allen Sinnen.

11. November

 Zum Faschingsbeginn

Um 11: 11 beginnt heute der Fasching. Die heutige Schreibübung soll der Narretei dienen. Schreib heute als Morgenseite riesigen Schwachsinn. Je blöder der Inhalt und je mieser die Rechtschreibung, umso besser! Lassen wir es krachen! Lei, lei!

12. November

Der berühmte erste Satz wird anders in Angriff genommen. Jeder Roman beginnt mit einem Satz. Dieser Tatsache trägt die heutige Übung Rechnung. Vervollständige diesen Satz:

Am Tag nach meinem zehnten Geburtstag, erklärte mir mein Vater, dass …

Falls dir weitere Sätze einfallen, darfst du sie ruhig hinzufügen. Falls nichts mehr dazu einfällt, kannst du es bleiben lassen. Jedoch musst du zwei Stimmen in dir beinhart ignorieren. Die eine sagt, dass du keinen Roman zusammenbringen wirst und die andere sagt dir, dass diese Übung nur blöd ist.

Schreib nun 15 Minuten lang.

13. November

Gestern haben wir uns mit dem Erlebnis am 10 Geburtstag beschäftigt. Nimm erneut einen Würfel in die Hand und wirf Sie ihn. Schreib …

… bei einer Eins: Welche Gedanken gehen dir gerade durch den Kopf, wenn du das Geschriebene von gestern durchliest.

… bei einer Zwei: Um welches Thema geht es hier. Hast du das Gefühl, das es sich um ein Lebensthema dreht oder geht es eher um irgendeine lustige Episode? 

… bei einer Drei: Welche Sinneseindrücke verbindest du mit deiner Erinnerung? Was siehst du? Was hörst du? Was fühlst du? Was riechst du? Was schmeckst du?

… bei einer Vier: Stell dir vor, eine Romanfigur erlebt das, worüber du geschrieben hast. Würde sie so wie du handeln oder doch anders? Was würde sie in dieser Situation tun?

… bei einer Fünf: Überlege dir, wie du den Konflikt in der Szene verschärfen könntest.

… bei einem Sechser: Wie könnte das gestern Geschriebene auf deine Leser wirken?

14. November

Starte den Musikplayer. Dann schreibe. Lass die Gedanken zur Musik laufen. Wie wirken die Streichinstrumente auf dich? Welche Gefühle lösen die Bläser in dir auf. Schreibe auf, was dir in den Kopf strömt. 

Zeitungslektüre

15. November

Schnapp dir eine Zeitung und wähle einen Artikel aus. Dann schreibe ihn, als würdest du das, was im Artikel steht, selbst erleben. Versuche dabei, das Ganze so zu schreiben, sodass in dir beim Lesen vor dem geistigen Auge ein Film entsteht.