Monat: Juni 2018

Mastery – der Weg zur Meisterschaft

In Wirklichkeit hat man beim Kreativen Schreiben wie in jeder anderen Disziplin mit Plateaus der Stagnation zu kämpfen. Das äußert sich darin, dass man während eines solchen Plateaus immer wieder die gleiche Kritik zu hören bekommt und dabei glaubt, dass man trotz aller Mühen nicht besser wird. Erst wenn sich die Kritik inhaltlich ändert, hat man den Sprung auf ein neues Niveau geschafft. Ein Anfänger hört die ganze Zeit, er soll zeigen und nicht behaupten. Irgendwann sagt ihm die Kritikgruppe, dass die Figuren flach seien und die Motivation der Protagonisten nicht logisch sei.


Wird dein Atem für einen Roman ausreichen?

Einen Roman zu schreiben und ihn in einem Verlag zu veröffentlichen, gleicht einem Marathon. Meistens reicht der Atem für einen Roman nicht. Es ist nichts für Feiglinge, die schnell und mühelos auf den Bestsellerlisten landen wollen.

Neben der schlechten Nachricht (und dieser Artikel ist leider voll davon) gibt es auch eine gute: Das erfolgreiche Meistern einer Fähigkeit ist für alle möglich – dafür brauchst du kein von Kindergartentanten, Volksschullehrern und Gymnasialprofessoren bestätigtes Supertalent. Du musst auch nicht mit Sieben mit dem Schreiben und Dichten begonnen haben, um darin erfolgreich zu sein.

Jedoch erfordert der Weg zur Meisterschaft des Schreibkarate fünf wesentliche Dinge:…


Graz: Schuldirektor in Lebensgefahr!

»Polizeinotruf«, meldete sich Inspektor Katolnigg, »Grüß Gott.«

»Hier ist Präfekt Birkner. Ein Maskierter bedroht unseren Direktor.« Es klang, als presste der Anrufer jedes Wort einzeln durch die Leitung.


Erster Teil

»Verbrecher halten sich selten an unseren Dienstplan.« So angespannt hatte Sabrina ihren Chef selten erlebt. »Und schon gar keine Amokläufer. Ich brauche Sie, und zwar subito.«

»Dann wird’s Zeit, dass Sie sich auf den Weg machen. Wir treffen uns in fünfzehn Minuten am Hasnerplatz vor der Pädagogischen Hochschule. Ich warte im Einsatzleitwagen auf Sie

Ein Klicken signalisierte, dass Hutnagl das Telefonat beendet hatte.

Ihre Halsschlagader pochte. Musste Axel auf ein bewaffnetes Kind schießen, um andere zu retten? Natürlich gehörte auch das zu seinem Job, aber so etwas wünschte sie niemandem. Schon gar nicht ihrem Freund.

Sabrina seufzte und erhob sich.